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CFturbo BLADERUNNER - Auslegung der Gasturbine einer Turbopumpe


Zur Beförderung von Satelliten und Menschen ins All kommen heute Raketen zum Einsatz, die zur Schuberzeugung in der Unterstufe ein Cluster von Flüssigkeitstriebwerken nutzen – in Schwerlast-Ausführungen teilweise mit Feststoffboostern – und in der Oberstufe oft ein einzelnes Flüssigkeitstriebwerk desselben Typs mit ans Vakuum angepasster Schubdüse.

Der enorme Schub, den ein Flüssigkeitstriebwerk entwickelt, entsteht durch die Verbrennung hoher Massenströme an Treibstoff und Oxidator in der Brennkammer und die anschließende Entspannung der Verbrennungsgase in der Schubdüse.

Üblicherweise verfügt jedes Flüssigkeitstriebwerk über eine eigene Turbopumpe mit zwei auf einer gemeinsamen Welle angeordneten Kreiselpumpen für Treibstoff und Oxidator. Die Kreiselpumpen werden von einer axialen Gasturbine angetrieben, die ebenfalls auf dieser Welle sitzt und mit Verbrennungsgasen gespeist wird.

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Andreas Seibold und Ralph Peter Mueller, CFturbo, Inc.

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