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ANSYS Workbench Extension "CFturbo Meshing"


Die zusätzliche ANSYS Workbench Extension dient primär der Erzeugung von Namen für Geometrieteile (Named Selections) in SpaceClaim, wodurch ein komfortables Weiterverarbeiten im Meshing, Pre- und Post-Processing ermöglicht wird.

Zur Vernetzung wird das normale ANSYS Meshing verwendet. Das "CFturbo Meshing" stellt eine spezifische Erweiterung des Component Systems "Mesh" dar, um eine möglichst nahtlose Integration von CFturbo zu gewährleisten.

Vorgehensweise


1. Installation

Download und Installation erfolgt analog zur CFturbo Workbench Extension.

Im Ergebnis ist in der Toolbox der Workbench neben CFturbo ein zweites Subsystem verfügbar: CFturbo Meshing.

2. Einstellungen für Named Selections in der Workbench prüfen

  • Im Menü Tools den Eintrag Options auswählen.
  • Im Dialog links unten auf Geometry Import klicken und rechts scrollen bis zum Bereich Basic Options.
  • Prüfen, dass die Option Named Selections selektiert ist und Filtering Prefix auf NS gesetzt ist.

3. Workflow aufbauen

  • CFturbo-System im Project Schematic hinzufügen
  • Über den Setup-Container des CFturbo-Systems CFturbo öffnen
    - ein CFturbo-Projekt auswählen oder erzeugen
    - SpaceClaim-Export für die gewünschten Komponenten konfigurieren
  • Geometry-System im Project Schematic hinzufügen
  • SpaceClaim-Export-Container des CFturbo-Systems mit dem Geometry-System verbinden
  • CFturbo-Meshing-System im Project Schematic hinzufügen
  • Geometry-System mit dem CFturbo-Meshing-System verbinden

4. Workflow updaten

  • Innerhalb des CFturbo-Meshing-Systems Rechstklick auf den Container ANSYS Meshing und Auswahl des Menüpunktes Update upstream components.
  • CFturbo generiert daraufhin die Exporte und nimmt die Zuweisung der Named Selections vor.

5. Workflow erweitern

  • Per Doppelklick auf ANSYS Meshing kann das Vernetzungs-Tool gestartet werden. Im Projekt-Baum links ist ein Knoten Named Selections verfügbar, der die Auswahl der vordefinierten Geometrieteile ermöglicht, z.B. für lokale Netzverfeinerungen.
  • Nach der Durchführung der Vernetzung kann ein CFX-System im Project Schematic hinzugefügt und eine Verbindung vom ANSYS Meshing-Container erzeugt werden. 
  • Per Doppelklick auf den Setup-Container kann CFX-Pre gestartet werden. Auch hier stehen die vordefinierten Namen zur Verfügung und können leicht zur Definition von Randbedingungen genutzt werden. Auch das Post-Processing kann durch die Verwendung der Named Selections in Expressions deutlich vereinfacht werden.